Über die linksjugend ['solid]

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Wir leben im Kapitalismus. Das heißt, dass sich die „Produktionsmittel“, also die Banken und Unternehmen, die Fabriken, Maschinen usw., im Privateigentum einiger weniger Kapitalisten (egal ob Unternehmer oder Großaktionäre) befinden und die Masse der Bevölkerung lohnabhängig ist. Wenn jemand Kapital investiert, will er vor allem eines: Profite machen. Gerade in Wirtschaftskrisen, in denen das ganze kapitalistische System ins Wanken gerät, sind die Kapitalisten gezwungen, immer rücksichtsloser zu sein, um Profite machen zu können. Die Folge: Stellenabbau für die einen, Überstunden für die anderen, sinkende Löhne, Umweltzerstörung, Sozialabbau und, und, und.

Uns wird erzählt, für Bildung und Soziales sei kein Geld da. Doch Geld ist genug da, es befindet sich nur in den falschen Händen: In Deutschland verfügen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung über mehr als 60 % des Vermögens – gleichzeitig leben Millionen in Armut. Es werden so viele Lebensmittel produziert, dass davon 12 Milliarden, also doppelt so viele Menschen, wie auf der Erde leben, ernährt werden könnten – trotzdem sterben täglich Zigtausende an Hunger.

Die kapitalistischen Parteien – egal ob SPD, Grüne, CDU/CSU, FDP oder AfD – machen Politik im Interesse der Kapitalisten. Sie zerschlagen das Sozialsystem und machen in den Kommunen Schwimmbäder, Bibliotheken und Jugendzentren dicht.

Oft wird gesagt, wir hätten eine „freie Marktwirtschaft“ – doch die meisten Menschen sind in diesem System nicht frei, sie müssen ständig um ihre Existenz kämpfen oder in Schule und Beruf Sachen machen, von denen sie nicht überzeugt sind.

Widerstand

Damit diejenigen, die heute das Sagen über uns haben, auch weiterhin an der Macht sein können, versuchen sie uns zu spalten: In Deutsche und Nichtdeutsche, in Männer und Frauen, in Hetero- und Homosexuelle usw. – solange wir uns spalten lassen, lassen wir uns von ihnen beherrschen. Es ist aber notwendig, dass wir gemeinsam Widerstand organisieren und für eine bessere Zukunft kämpfen.

Darum bringt sich die linksjugend ['solid] Dortmund zum Beispiel aktiv bei Jugendstreiks für bessere Bildung oder Blockaden von Nazi-Aufmärschen ein und führt Aktionen gegen Rassismus und Sozialabbau durch.

Sozialistische Demokratie

Die linksjugend ['solid] Dortmund ist der Meinung, dass eine bessere Zukunft im Kapitalismus nicht erreichbar ist. Darum kämpfen wir für eine sozialistische Gesellschaft. Sozialismus ist für uns nicht die bürokratische Diktatur in Ländern wie der UdSSR und DDR früher oder heute das Ausbeutersystem in China. Sozialismus ist für uns eine Gesellschaft, in der die Banken und Konzerne in Gemeineigentum unter demokratischer Kontrolle überführt sind und die Menschen weltweit und gemeinsam gleichberechtigt entscheiden, was für sie sinnvoll ist, was produziert werden soll, wofür der Reichtum der Gesellschaft verwendet wird.

linksjugend ['solid] Dortmund fordert:
  • Gleiche Rechte für alle – gegen jede Form der Diskriminierung auf Grund von Nationalität, Geschlecht, Behinderung oder sexueller Orientierung.
  • 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.
  • Für ein öffentliches und kostenloses Gesundheits- und Bildungswesen.
  • Weg mit Agenda 2010 und Hartz IV – für eine soziale Grundsicherung von 750 Euro plus Warmmiete und einen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde.
  • Sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Ländern wie Mali oder Afghanistan.
  • Verstaatlichung der großen Banken und Konzerne unter demokratischer Verwaltung durch gewählte VertreterInnen der Bevölkerung und der Belegschaften.
  • Demokratische Planung der Produktion nach den Bedürfnissen von Mensch und Natur statt für den Profit weniger Reicher.
  • Für ein sozialistisches Europa der arbeitenden Bevölkerung in einer sozialistischen Welt!

Wenn Du mit uns aktiv werden willst, komm zu unseren Treffen (Termine hier) und nimm an unseren Aktionen teil!